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Wieder sind einige Wochen vorüber, innerhalb dieser ein realitätsmässig angebrachter Aktiencrash genauso wenig vonstatten ging, wie auch die von fast allen erhoffte bereits im Keim stecken blieb. Nach unten bleibt Allan Greenspan per Weltrekordliquiditätszufuhr mit Interventionen tätig aufwärts fehlt schlichtweg die Bereitschaft mit Anschlusskäufen eine selbsttragende Haussephase ausserhalb der halbjährigen Querzone zu starten. Ergo bleibt alles wie gehabt: Aktien können steigen oder fallen wäre das Wetter draussen nicht so schlecht, es gäbe wirklich gar keinen Grund vor dem Börsen PC zu verweilen, denn diese trendlose Phase hat mittlerweile eigentlich alle Spekulationsbereiche überrannt. Ein erster Vorgeschmack auf das festgezurrte rumgegeige in immer enger werdenden Raum, welches uns irgendwann mal in den nächsten 3 5 Jahren Tagesvola. von einem halben Prozent und weniger bringen wird das am Stück über Monate hinweg! Der Alptraum eines jeden daytraders.

Dabei hätte der Auftakt zum Sommercrash mustergültig vonstatten gehen können. Indizies wie der DOW kamen den ganzen Juni über nicht über die Trendmarke 10400 P. Eine Nasdaq vollzog gar den Ausbruch und fiel ruckzuck wieder zurück. new lows an der NYSE über Nacht ins extrem negative gedreht!) und innere aufkommende Verkaufspanik bei stark steigenden Umsätzen zum Monatsende. Viele Leute machten zum Sommerferienbeginn Kasse auch die Fonds schienen mangels Liquidität kein allzu grosses Interesse an einem massiveren Pushing zum Halbjahresende zu haben. Doch der Crash blieb bis auf ein paar lummelige Punkte minus gänzlich aus es gab diesen Donnerstag mit der Geldmengen M3 Zunahme in Höhe von mal wieder gewaltigen 40 Mrd. Dollar die Bestätigung für das, was die Umsatzentwicklung des S bereits realtime Ende Juni angezeigt hatte, nämlich das Allan Greenspan weiterhin noch nicht einmal ansatzweise gewillt ist einen Börsencrash zuzulassen !!!

Entsprechend kam es dann exakt so, wie es immer kam in den letzten ca. 18 Monaten: Crash blieb aus, Allan bleibt Gott der Terminmarkt shortete sich trotzdem um Haus und Hof, als man letzte Woche die endlosen Gewinnwarnungen zur Bärenbestätigung dazu zog. Doch wer soll da noch grossartig verkaufen, wenn alle Willigen bereits Ende Juni ihre Aktienpositionen an Allan abgestossen haben? So könnte nun die recht hohe Shortrate direkt an der 200 Tage Linie erneut zu einem Endsieg der FED verhelfen, wenngleich die Kaufkraft der letzten Tage schon fast erschreckend niedrig war. Doch was nicht ist, kann ja noch kommen, auch wenn es nur“ Allan mit ask abräumen ist.

nun? Gewinnwarnungen sind nach einer Woche schon wieder fast ein alter Hut das für einige Firmen das Q2 doch nicht so hervorragend gelaufen ist wie zuvor erhofft, sollte so langsam auch im Bewusstsein sein nicht mehr die Crashauswirkungen haben, insofern eine Intel oder Microsoft nicht gnadenlos versagt. Trotzdem ist es in diesem Quermarkt fast unmöglich für kurzfristig eine seriöse Prognose zu treffen. die Seitwärtsunterkante 9850 P. beim DOW den Turn zu einem anschliessend genauso langweiligen wieder hochlaufen bringt, exakt so wie es der Euro seit schon längerem vollzieht. Andere Möglichkeit der Kosto Verlauf mit schnellem Absturz auf 9450 oder gar 9000 P. genauso raschem Wiederanstieg, mit dem Hedge Fonds ihre Sommerbilanz in beide Richtungen aufpolieren können. Doch kann sich Allan Greenspan ein so tiefes Niveau (auch nur kurzzeitig) bei der lummeligen Wirtschaft erlauben? Entsprechend könnte GD200 oder langfristige Trendmarken wie eben beim S erreicht, mal wieder den Turndreh bringen und eine nette 5 10% Gegenbewegung einleiten. 10200 vs. 10800 P. ist die erklärte FED Range mit Gültigkeit bis zur Wirtschaftsgesundung Mitte/Ende kommenden Jahrzehnts!

Es hätte alles so traumhaft toll anhand der historischen Vorgaben ablaufen können. Im März der Börsencrash mit nachgereichter Begründung ob des Q2 Firmenversagens Anfang Juli in weiterer Folge das grosse Nachdenken, ob Amerika nicht vielleicht doch das völlig falsche Investitionsland ist. Doch kein Crash wenn ihn Allan Greenspan will er weiss verdammt genau wann er was wo und vor allem wie tut !!!

bergeordnet haut sich aber auch der Markt selbst einen Prügel nach dem anderen zwischen die Beine. In 2003 suchte man bei endlos steigenden Börsen fieberhaft nach dem Crash in 2004 einfach nur einen Trend, der aber auf 1 2 Monatssicht bislang jeweils komplett aus blieb. Signale, die uns noch bis Jahreswechsel begleiten werden (ausbleibender Sommercrash, wegfallende Wahlrallye, uninteressantes Wahlergebnis)? Man darf gespannt sein ob anschliessend in 2005 alle Welt riesengrosse Bodenformationen zur nächsten globalen Hausse erkennen will doch die Börsen fallen fallen fallen. Bislang sind in solch einem fundamentalen Umfeld derart langanhaltende Bodenbildungen noch nie nach oben aufgelöst worden, wenn da dieser amerikanische Notenbankchef nicht wäre! 😡

Anhaltende Langeweile an den Börsen, doch dafür nun ein überraschendes Wiederaufflammen der Fundamentalsituation, welche nach vielen Monaten des berechtigten Desinteresses endlich mal wieder vermehrt Blicke auf sich ziehen darf, denn die bittere Wahrheit dringt trotz diverser FED Massnahmen nun doch mit voller Gewalt ans Tageslicht!

Fast noch ein non event war da in den letzten Wochen der FED Zinsentscheid. Eine Erhöhung um 25 Basispunkte kratzt kein einzige Bohne, den alles unterhalb eines Zinsniveaus von 2,5 3,0% ist gleichbleibende Nulllinie. So konnte der Dollar davon nur ganz ganz kurz profitieren,
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während Zinsen am langen Ende ihre aufgebaute Spekulationsblase bereits realtime wieder entweichen liessen. Dies mit einem sofortigen raketenhaften Wiederanstieg der Immobilienkredite, was einmal mehr belegt wie massivst Amerika von der Friseuse bzw. Hausfrau bis zum Grosskonzern von der Droge Krediten abhängig geworden ist. Exakt deshalb ist es auch nicht im Willen der FED eine Inflation zu erzeugen, egal was diverse Pappnasen von denen auch öffentlich bekunden. Deflation ist deren Zauberwort, denn nur innerhalb einer solchen Phase kann man endlos viel Geld ohne Komplettentwertung auf den Markt werfen.

Doch die endlose Gottheit kann sich Greenspan auch nicht aufsetzen lassen, dass haben die überraschenden vor allem breit angelegten Q2 Gewinnwarnungen im Softwaresektor deutlich aufgezeigt, während zeitgleich auch der Konsumsektor mit verminderter Nachfrage zu kämpfen hat. Eben Bereiche, die man nicht mit niedrigsten Zinsen und Gelddruckerei dauerhaft am Bullenleben erhalten kann. Zu dumm das dies exakt die Sektionen sind, welche einen nachhaltigen Aufschwung ausmachen. damit haben wir nun wohl die im Jahresausblick 2003 angedachte Bestätigung, dass die US Wirtschaft zwar eine Erholungsphase einlegen wird die viele Erwartungen bei weitem übertrifft unterm Strich aber doch nur ein rasches update inmitten der schlimmsten Weltwirtschaftskrise aller Zeiten darstellt. Fakten hierzu sind bekannt und brauchen deshalb nicht schon wieder ausgeleuchtet werden. So kann man nun regelrecht darauf warten, dass sich weitere Bereiche dieser Baisserückkehr anschliessen kurz darauf diverse Wirtschaftsdaten folgen. Der mehrwöchige Einbruch des ECRI bzw. ganz aktuell Einkaufsmanagerindex Chicago könnte ein erstes Anzeichen dafür sein. Das alles für fundamental aber bitteschön auf Sicht von 3 4 Quartalen und was die Börsen daraus machen ist wieder ein anderes Kapitel! Wenigstens haben wir nun auf dem Fundamentalparkett eine Topbildung man darf gespannt sein, inwieweit dieser erste Einbruch in Q3 von einem deftigen Crash beim Erdöl und Wahlpushing angeheizt wird, ehe dann eine Art Doppeltop den Weg zu neuen negativen Wachstumsraten exkl. manipulierten Konjunkturdaten und Liquiditätsstimulierungsmassnahmen frei macht.

Ein weiteres Ende der Hausse Signal“ sollte übrigens auch der Arbeitsmarkt im Juni gewesen sein. berraschend niedrig fiel der Stellenzuwachs aus, was aber eigentlich exakt so vorherzusehen war. Letztes Jahr Spätherbst kündigten ausser IBM kaum Grosskonzerne Neueinstellungen an, so dass die Boomphase nach Jahreswechsel nur kurzfristige Arbeitsplätze erschaffen konnte, die aber auch genauso schnell wieder wegfallen können bzw. werden. Aktuelles Beispiel dafür der Software und Konsumsektor. Verhageltes Q2 erfordert neue Kostensenkungsprogramme das heisst raus mit dem unnötigen Mitarbeiterdreck !!!“.

Viel ändern wird sich in den USA aber auch mit der nächsten Rezession nicht. Wie auch, denn die Amis sind strohdoof und besitzen überhaupt nicht die Fähigkeit demutsvoll zu leben. Kostensenkungsprogramme zur Produktivitätssteigerung werden dort zwar mustergültig vorgeführt, doch was hilft dies, wenn im Gegenzug die Verschuldung in allen Bereichen exorbitant fortgesetzt wird? Sowas bringt nur kurzfristige Erfolge ist wohl auch der Grund, weshalb die Welt momentan wieder Amerika als Konjunkturlokomotive auserkoren hat. Langfristig hingegen kann einer solcher Pfad nie und nimmer positiv wegweisend sein, schon alleine deshalb weil den USA schlichtweg die Substanz fehlt. Dort gibt es bis auf ein paar Einzelpersonen keine weitverbreiteten heimischen Kapitalträger, genauso wenig wie eigene Produktionen oder gar ein Volk, dass entsprechende Tugenden in sich trägt. Kapitalimport, Illusionen, Showensemble Gelddruckerei, dass sind die Stützen Amerikas kein Deut mehr!

Ganz anders die Situation hierzulande. die klammheimliche Erhöhung der Wochenarbeitszeit auf 42 Stunden eindrucksvoll aufzeigt. Vor zwei Jahren hätte daran niemand auch nur ansatzweise gedacht, heute ist es pure Realität! Nächster Schritt werden Lohnkürzungen von rund 20% sein, womit dann Deutschland wieder mit sich selbst konkurrenzfähig ist auch das wird so klammheimlich erfolgen, dass es die Masse erst nach Vollzug realitätsnah erkennen wird. Nur positives wird dieser Baisse deshalb aber nicht anzuerkennen sein, denn 50 Jahre Dauerboom fordern ihr Tribut, was seit zwei Jahren der deutsche Einzelhandel massiv zu spüren bekommt. bergeordnet ist aber auch das nur eine stinknormale Gesundungsmassnahme, wie sie seit Erschaffung von Adam und Eva schon so oft erfolgt ist. Es mag nur keiner richtig wahr haben, diesen 50 Jahren Dauerboom sei eben dank. Einzig schade das unsere Regierung zu keinen entsprechenden Reformen fähig ist. Hier ist wirklich sehr vieles im Unargen! Trotzdem wird Deutschland im Gegensatz zu Amerika nicht untergehen. Wer heute über irgendwelche berschuldungen und kein Geld in DDR + BRD“ schreit, soll sich statt dieser Parolen lieber mal das Kapitalvolumen unserer Erbengesellschaft anschauen. Viele Aufbaujünger der 50er 60er Jahre werden momentan Rentner veräussern ihren einstigen 1 Mann Betrieb im zweistelligen Millionenvolumen. Dieses Geld wird rechtzeitig zum nächsten nachhaltigen Wirtschaftsaufschwung in 10 15 Jahren per Vererberei in frische Hände gebracht. Lediglich die Börsen werden davon nicht grossartig profitieren, die boomende Wirtschaft jedoch schon. Aber eben erst Mitte bis Ende kommenden Jahrzehnts. Bis dahin heisst es back to basic“.

Damit heiter weiter mit dem Sommerferienhandel an den internationalen Finanzmärkten. Man darf gespannt sein wie sich die kommenden Wochen entwickeln. Weitere Langeweile pur, oder endlich mal wieder etwas Aufregung in beide Richtungen?

Ich darf ab diesen Freitag (16.07.) für eine Woche Schiffle fahren hoffe eigentlich irgendwo auf dem Meer eine neue Vision zu erlangen, für die keine Boardschreiberei und Wirtschaftsanalyse mehr vonnöten ist. Ob es dieses Mal klappt? Die Welt wird sich jedenfalls trotzdem weiter drehen die grösste Weltwirtschaftskrise aller Zeiten ohne jegliche Zweifel vollzogen werden,
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egal ob mit oder ohne Börsenkommentierungen. Time will wird tell!Treasury:Wunderschön weiter im Abwärtsimpuls befinden sich die Zinsen am langen Ende. 51 P. GD200 ist erste Drehmöglichkeit, ehe das immer noch existente Ziel 49 49,5 P. folgt. Dort wird sich dann entscheiden ob die extreme Gelddruckerei doch noch ernsthafte Folgen hat, was einem senkrechten Strich auf 78 80 P. gleich käme, oder lange Zinsen mit einem neuen Deflationsszenario den Kurzen nach unten angepasst werden. Wenn letzteres, geschieht es manipulativ durch Allan Greenspan!