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79:74 Erfolg über Avellino / Samstag (10.2.) Karnevalsspiel vs. Ludwigsburg

Vor 2.340 Zuschauern haben die Telekom Baskets ihren Ausstand in der Basketball Champions League gegeben. Bonn musste dabei auf Julian Gamble (Virusinfekt) verzichten, kam aber dennoch zu einem 79:75 (21:19, 18:21, 18:17, 22:18) Sieg über Sidigas Avellino. Die Hausherren brachten den Erfolg dank eines 19:6 Laufes in den finalen fünf Minuten in trockene Tücher.

Kurz und knapp

Dass es für die Baskets im internationalen Wettbewerb um nichts mehr ging, war ihnen am Mittwochabend nicht anzumerken. Den Ausfall von Julian Gamble kompensierten sie gut, allen voran Martin Breunig, dem mit 17 Zählern und 10 Rebounds nicht nur ein „Double Double“, sondern auch eine neue Karriere Bestleistung in Punkten gelang. Es war die erste und einzige knappe Partie, die Bonn in der Basketball Champions League gewinnen konnte. Alle vorherigen Spiele, die mit fünf oder weniger Punkten entschieden wurden, verloren die Rheinländer. Baskets Trainer Predrag Krunic schaffte es trotz des engen Spielverlaufs, die Spielminuten auf mehreren Schultern zu verteilen: Nur Center Breunig spielte mehr als 30 Minuten, auch die Youngsters Alex Möller (8:39 Minuten) und Julian Jasinski (13:28) erhielten viele Möglichkeiten, sich zu präsentieren.

Für den Tabellendritten der 1. Liga Italiens ging es im Gegensatz zu den Baskets noch um die Qualifikation für das Achtelfinale der Basketball Champions League. Avellino ist eine starke Mannschaft, die völlig zurecht in der Liga ganz weit oben steht. Dass wir den Rebound kontrolliert und als Team die richtige Energie aufs Feld gebracht haben, ließ die Partie am Ende zu unseren Gunsten kippen.“

Martin Breunig (12 Telekom Baskets Bonn):

Das war ein schweres Spiel, in dem wir nicht nur den Ausfall von Julian Gamble kompensieren, sondern auch die gegnerischen Schützen kontrollieren mussten beides ist uns im Kollektiv gut gelungen. Meine Mannschaftskollegen haben mir das Vertrauen geschenkt, Verantwortung übernehmen zu können, was eine neue Rolle für mich war.“

Stefano Sacripanti (Trainer Sidigas Avellino):

Es ist schade, dass wir die Begegnung nach der 68:60 Führung noch aus der Hand gegeben haben. In dieser Phase ist uns in mehreren Angriffen hintereinander kein Korb gelungen aber das soll keine Ausrede sein. Bonn hat intensiv sowie physisch gespielt und den Sieg damit verdient.“Telekom Baskets Bonn:

Curry (5/1 Dreier), Zubcic (17/4), Klein (10/2), Jasinski (0), DiLeo (5/1), Breunig (17, 10 Rebounds), Polas Bartolo (4, 7 Rebounds), Mayo (11), Hill (8/1), Frankl Maus (dnp), Möller (2)Zerini (10/2), Wells (6), Fitipaldo (11/3), De Meo (0), Leunen (7/1), Scrubb (16/2), Filloy (7/2), D’Ercole (0),
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Rich (11), Fesenko (dnp), N’diaye (6, 8 Rebounds), Parlato (dnp)Aufgrund der Erkrankung von Stamm Center Julian Gamble rutschte Martin Breunig zusammen mit Josh Mayo, TJ DiLeo, Yorman Polas Bartolo und Tomislav Zubcic in die Starting Five. Anpassungsschwierigkeiten waren jedoch nicht zu merken. Angeführt von Zubcic, der mit gleich zwei Dreipunktewürfen das Spiel eröffnete, spielten die Baskets in den ersten vier Minuten eine 10:4 Führung heraus. Avellino antwortete mit einem 8:2 Lauf und glich die Partie kurze Zeit später wieder aus (12:12, 6. Minute). Da hatte Baskets Coach Predrag Krunic mit Julian Jasinski (21 Jahre) und Alex Möller (20) bereits seine jüngsten Spieler ins Rennen geschickt, die sich nahtlos ins Spiel einfügten. Letzterer trug sich auch direkt mit einem Korbleger nach eingesammeltem Offensiv Rebound in die Punktestatistik ein. Malcolm Hill, mit 22 Jahren der dritte Jüngling im Bunde, brachte die Baskets mit einem Dreier noch einmal mit 21:17 in Front, ehe die Italiener das Viertel zum 21:19 (10. Minute) beendeten.

Auch im zweiten Spielabschnitt erwischten die Gastgeber den besseren Start. Nach zwei erfolgreichen Dreiern von Ron Curry und Konstantin Klein angelte sich Breunig einen Rebound, dribbelte den Basketball über die gesamte Länge des Feldes und schloss trotz Foul erfolgreich am gegnerischen Korb ab (32:26, 14. Minute). Sidigas Avellino, die noch um den Einzug in die Basketball Champions League Playoffs kämpften, reagierte jedoch souverän und übernahm mit einem 9:2 Lauf die Führung Auszeit Baskets (34:35, 17. Minute). Zwar antwortete Aufbauspieler DiLeo aus der Auszeit kommend mit einem erfolgreichen Distanzwurf, doch der Bonner Angriffsmotor geriet zunehmend ins Stocken. Während die Gäste bis zur 20. Minute mit 37:40 in Führung gingen, punktete Bonn nur noch einmal, als Polas Bartolo den Ball mit der Pausensirene zum 39:40 (20. Minute) einnetzte.

Nach dem Seitenwechsel agierten beide Mannschaften weiterhin auf Augenhöhe: Erst spielten die Hausherren eine knappe 50:45 Führung (26. Minute) heraus, dann waren es wieder die Gäste, die sich einen Vorsprung erspielten (51:54, 28. Minute). In dieser Phase fand Bonn in Martin Breunig seinen sichersten Akteur. Der deutsche Center markierte sechs seiner insgesamt 17 Punkte im dritten Viertel und lies es wiederholt per Dunking krachen (55:54, 30. Minute). Ausgeglichen ging es ins Schlussviertel (57:57, 30. Minute).

Dort demonstrierte Shooting Guard Curry seine Defensivqualitäten und nagelte gleich zu Beginn der finalen zehn Minuten einen italienischen Korblegerversuch ans Brett. Den anschließenden Ballgewinn verwertete Kumpane Klein von jenseits der 6,75 Meter, sodass die Baskets in der 32. Minute mit 60:59 in Front gingen. Avellino verstärkte nun seine Anstrengungen in der Defense, zwang Bonn so zu mehreren schweren, erfolglosen Würfen und kämpfte sich mit einem 9:0 Lauf die Führung zurück 60:68 (35. Minute). Doch der Bonner Siegeswille war weiterhin stark.

Durch intensive Defense und einem daraus resultierenden 13:2 Lauf, darunter sieben Punkte von Power Forward Zubcic, hatte plötzlich wieder die Mannschaft von Trainer Predrag Krunic die Nase vorn (73:70, 40. Minute). In einer spannenden Schlussphase, in der auch die 2.340 Zuschauer im Telekom Dome lautstark mitfieberten, behielten die Baskets dann die Nerven. Gleich drei Mal wurden Breunig, Polas Bartolo und Mayo durch taktische Fouls an die Linie gezwungen, gaben sich von dort jedoch keine Blöße.

Der Blick in die Zukunft

Nach der Partie in Oldenburg steuern die Telekom Baskets mit Volldampf auf den Höhepunkt der närrischen Session zu.

Samstag, 10.2.2018, 20:30 Uhr: Telekom Baskets Bonn MHP RIESEN Ludwigsburg (BBL)

Das bereits ausverkaufte Karnevalsspiel wartet auch in diesem Jahr mit einem bunten Rahmenprogramm auf. Im Vorlauf der Partie gegen Ludwigsburg um die Rückkehrer Florian Koch und David McCray stattet das Bonner Prinzenpaar dem Telekom Dome einen Besuch ab. Im Anschluss an die Begegnung geht es nonstop im Foyer des Telekom Dome weiter, wenn die Fans egal ob Sieg oder Niederlage zusammen mit dem Team die große After Game Party feiern.
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