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HSBC CHAMPIONS 2015 2. RUNDE: Bernd Wiesberger erklärt schon den Freitag zum Moving Day, verdoppelt die Birdiequote und pusht sich mit der 66 in die Top 10.

Gesagt, getan: Trotz deutlich mehr Wind steigert sich Bernd Wiesberger wie von ihm angekündigt beim HSBC Champions deutlich und zählt am zweiten Spieltag zu den Allerbesten. Mit der 66 ( 6) überholt er im Vorbeigehen Rory McIlroy, Jordan Spieth, Martin Kaymer und Titelverteidiger Bubba Watson und marschiert vom 42. Platz bis auf Rang 6 vor. ist es gut gelaufen, es waren nur wenige schlechte Schwünge dabei, freut sich der sterreicher über die deutliche Steigerung.

Die verschärften Bedingungen spielen dabei Wiesberger doppelt in die Hände: einerseits tun sich die Low Scores vom Eröffnungstag wie Branden Grace deutlich schwerer, andererseits macht sich das fehlerlose Spiel von Tee bis Grün des sterreichers besonders bezahlt.

Bernd erarbeitet sich auch deutlich mehr Möglichkeiten und kann bereits auf den Front 9 drei davon zu roten Scorekarteneinträgen nutzen. Auf den Back 9 wartet er dann geduldig auf seine Chancen, hält sich auf den hantigen Bahnen gekonnt die Bogeys vom Leibe um auf den guten Birdiebahnen im Finish noch einmal zuzuschlagen.

Pflicht Birdie am Par 5 der 14, dann voll zugeschlagen am schwersten Loch des Platzes (15), richtig gezockt am drivebaren Par 4 der 16 und so in Summe einen tollen Birdie Dreierpack eingesackt. Der Birdie Putt aus 5 Metern am abschließenden Par 5, der die Tagesbestleistung von Russell Knox mit 65 Schlägen eingestellt hätte, fällt zwar nicht mehr, aber auch mit der bogeyfreien Runde von 6 unter Par zählt der sterreicher zu den Freitags Gewinnern beim letzten World Golf Championships Event des Jahres. hatte ich das Gefühl auf den Grüns einige Schläge liegengelassen zu haben. Aber es waren bei schwierigeren Bedingungen auch einige gute Scrambles dabei. Der US Boy turnt sich mit der 66 auf 14 unter Par hoch und ist als Einziger noch bogeyfrei. Der Schotte Russell Knox, so wie Kisner auf der US PGA Tour aktiv, kommt mit bester Freitagsrunde von 65 Schlägen bis auf zwei Shots heran. Auftaktleader Branden Grace hat mit der 71 wenig Spass und fällt bei 10 auf Rang 3 zurück.

Rory McIlroy liefert eine schlampige 72 ab, wobei er unter anderen im Vorbeigehen einen Par Putt aus eineinhalb Metern vorbeischiebt und bei 4 nur auf Rang 27 klassiert ist. Martin Kaymer radiert vier seiner fünf Birdies mit Bogeys aus und stagniert so ebenfalls bei 4. Auch Jordan Spieth ( 4) und Bubba Watson ( 3) können ihren Vorschusslorbeeren weiter nicht gerecht werden und tümpeln weiter im Mittelfeld herum.

>> SKY überträgt exklusiv und live aus Shanghai vom letzten WGC Turnier des Jahres.

HSBC CHAMPIONS 2015 1. RUNDE: Drei Birdies und die 70 von Bernd Wiesberger sind in dem Elitefeld von Shanghai zu wenig um vorne mitzuspielen.

Bei Windstille und perfekt beißenden Grüns werden bei den HSBC Champions gleich am Eröffnungstag serienweise tiefe Scores aufs Leaderboard geknallt. Von den 8, 9 Birdies wie sie Branden Grace, Thorbjorn Olesen oder Kevin Kisner an der Spitze finden, ist Bernd Wiesberger trotz überwiegend sicheren Spiels weit entfernt.

der letzten Woche hatte ich keine allzu großen Erwartungen. Ich habe aber besser gespielt und den Ball besser getroffen, fasst er zusammen. Mit nur drei Birdies und der 70 ( 2) reiht sich der sterreicher unter den 78 Besten der Welt vorerst nur auf Rang 42 ein. insgesamt zu wenige zwingende Chancen gehabt. war der Start von der 10 weg verheißungsvoll verlaufen. Fehlerfreie erst 9 Löcher und zwei Birdies auf den ersten 7 Löchern lassen sich gut an. In Folge kann Wiesberger auf dem nass und lang zu spielenden Sheshan International GC die wenigen einfacheren Löcher nicht wie die Kollegen rundum ausreichend zu Birdies nutzen.

Enttäuschend verlaufen vor allem die zweiten 9 Löcher, die mit Bogey an der 1 schon in die falsche Richtung laufen. Das kurze Par 5 der 2 spendiert das dritte und zugleich letzte Birdie. Auf den scorefreundlich gestrickten Bahnen 3, 5, 7 und 8, wo die Kollegen serienweise punkten, notiert Wiesberger ein Par nach dem anderen und fällt sukzessive um gut 20 Ränge zurück.

Im Flight Wiesberger Jaidee und Kirk wird der Eröffnungstag kollektiv verpennt: mit gemeinsam 10 Birdies und 4 unter Par war auch keine Aufbruchstimmung in Richtung der nördlichen Regionen am Leaderboard zu spüren. Bleibt nur zu hoffen, dass wie so oft im heurigen Jahr, Bernds Auftaktrunde zugleich seine schwächste der Woche war. heißt es mit einer tiefen Runde nachziehen,
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gibt er als Motto für den Freitag aus.

Mit 9 Birdies und fehlerloser Vorstellung in 63 Schlägen legt Branden Grace (RSA) den besten Start ins letzte World Golf Championships Event des Jahres hin, knapp gefolgt von Thorbjorn Olesen, US Boy Kevin Kisner und dem Australier Steven Bowditch. Titelverteidiger Bubba Watson, Rory McIlroy und die Nummer 1 Jordan Spieth legen sich mit 68er Runden knapp außerhalb der Top 10 auf die Lauer. Martin Kaymer bringt nach wechselvoller Darbietung die 69 herein.

>> SKY überträgt exklusiv, live und in HD vom WGC Turnier in Shanghai.

HSBC CHAMPIONS VORSCHAU: Bernd Wiesberger will ab Donnerstag bei den HSBC Champions in einem absoluten Weltklassefeld wieder zu alter Form finden und beim WGC Event im Sheshan International GC ordentlich Punkte fürs Race to Dubai sammeln.

Erst einmal stand Bernd Wiesberger beim letzten WGC Turnier des Jahres im Starterfeld und eroberte im Jahr 2012 damals wurde noch in Mission Hills gespielt einen 28. Rang. Nach der durchwachsenen Darbietung in der letzten Woche, wo der Oberwarter zwar mit einer fehlerfreien 67 ( 5) stark begann, dann aber zu viele Fehler einstreute, heißt es in dem absoluten Weltklassefeld schnell zurück zu alter Form zu finden um reüssieren zu können.

Vor allem die Grüns machten sterreichs Nummer 1 in letzter Zeit immer wieder zu schaffen. Zuerst verfehlten öfters kurze Putts in Portugal ihr Ziel, letzte Woche wollte dann auch in der Türkei am Kurzgemähten nicht allzuviel gelingen. Mit einem 50. Platz rutschte der Oberwarter auch im Race to Dubai vom 7. auf den 8. Rang zurück. Um das selbstgesteckte Ziel, die Order of Merit am Ende des Jahres unter den besten 10 beenden zu können, muss er nun in den nächsten Wochen bei den hochdotierten Turnieren wieder klar mehr Punkte als in der letzten Woche sammeln.

Asien könnte für den Burgenländer aber ein gutes Omen darstellen. Seinen allerersten Sieg auf der European Tour feierte er bei den Ballantines Championship, auch sonst macht er meist in Asien gute Figur. So spielte er schon einige Male bei Turnieren ganz vorne mit. Hat er sein langes Spiel gut im Griff und versteht es vor allem die Grüns zu entschlüsseln könnte in China ein weiteres Spitzenergebnis greifbar sein. freue mich schon richtig auf das Turnier in Shanghai brennt Bernd regelrecht auf den Start am Donnerstag.

Bei Kontrahenten wie Jordan Spieth (USA), Rory McIlroy (NIR) oder auch Titelverteidiger Bubba Watson (USA) muss aber absolut alles zusammenpassen um wirklich im vorderen Bereich Druck ausüben zu können. Das letzte WGC Event des Jahres ist zeitgleich das zweite Finalturnier der European Tour, was bedeutet, dass es außer 8,5 Millionen Dollar Preisgeld auch um gleich 10 Millionen Punkte fürs Race to Dubai geht.

Der Wetterbericht sollte großteils recht gute Bedingungen bescheren. Zwar sind immer wieder verzeinzelte Schauer oder Gewitter möglich, bei knapp 25 Grad bieten die Temperaturen aber bestes Golfwetter. Erst am Sonntag könnte eine kleinere Kältefront in China einfallen. Bernd Wiesberger startet die HSBC Champions am Donnerstag im Flight mit Thongchai Jaidee (THA) und Chris Kirk (USA) um 03:15 MEZ von der 10 aus.

>> SKY überträgt exklusiv, live und in HD alle vier Tage von den HSBC Champions.

TURKISH AIRLINES OPEN 2015 FINAL: Wie im Vorjahr verputtet Bernd Wiesberger den Start in die Final Series der European Tour. Victor Dubuisson zum zweiten Mal Champion von Belek.

Drei, vier Putts pro Tag zu viel und vermeidbare Schlagverluste: zu einer unerfreulichen Kopie des Vorjahres wird für Bernd Wiesberger die Turkish Airlines Open 2015. Auch heuer bleibt er in dem 78 Mann Elitefeld nur auf Platz 50 hängen.

Den Löwenanteil am türkischen Honig holen sich in Belek Andere und da es bei den Final Series gut fünfmal so viele Punkte wie unter dem Jahr zu holen gibt, verliert Bernd Wiesberger im Race to Dubai an Boden und fällt vom 7. auf den 8. Rang zurück. Auch für die Weltrangliste und die Ryder Cup Qualifikation ist das Ergebnis wenig hilfreich.

Dass er mit den Grüns am Montgomerie Kurs im Maxx Royal Resort nicht auf Du und Du steht, konnte Wiesberger noch am ehesten am Eröffnungstag kaschieren, als ihm die fehlerlose Vorstellung bei etwas mehr Puttfortune den 4. Platz beschert. Vom Freitag an misslingen immer öfter die wichtigen Up Downs und mit 32, 33 Putts pro Runde geht es steil am Leaderboard bergab. Am Weekend setzt es zudem zwei Doppelbogeys.

Der prominente Sonntags Flight mit Miguel Angel Jimenez und Thomas Björn an der Seite bringt immerhin ein wenig frischen Wind in sein Spiel. An der 10 gestartet, verhelfen zwei perfekte Eisen an den ersten Par 3 zu willkommenen Birdies. Doch typisch für die verkorkste Woche passiert dazwischen das Doppelbogey am ultrakurzen Par 4 der 15, wo er sich ordentlich verzockt.

Das persönliche Highlight des Turniers hebt sich Wiesberger für das Par 5 der 18 auf, als sich die volle Attacke auszahlt und mit Eagle belohnt wird. Auf den leichteren Front 9 kann er sich dagegen nicht mehr verbessern, da er zweimal Schlagverluste mühsam wieder ausbügeln muss.

Die 70er Runde bringt Wiesberger auf 2 unter Par und Rang 50. Aktuell bleibt die unkonstante Tagesform sein Hauptproblem. Beim 5. Turnier in Folge taucht er unter den Top 5 am Leaderboard auf und konnte davon nur einmal, beim Dunhill Links Championship mit Platz 4 am Ende auch ein Topergebnis einfahren. Immerhin stellt Wiesberger Woche für Woche seine spielerischen Möglichkeiten unter Beweis,
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die in den kommenden drei Finalturnieren in China und Dubai vielleicht noch zu den erhofften Big Points vor der Winterpause führen.