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Kennen Sie dieses Aha Gefühl, wenn viele kleine Neuerungen unmerklich das große Ganze verändern und plötzlich etwas völlig anderes Gültigkeit hat? Genau so ist es uns bei diesem Winterreifentest ergangen. Grund für die Fahrt am Polarkreis: Immer wieder erreichen uns besonders viele Lesermails mit der Frage, ob im Winter die einfache Basisbereifung reicht oder große 18 Zöller besser sind. Bisher war das schnell beantwortet: Im Winter sind schmale Reifen Trumpf bessere Traktion auf Schnee und deutlich mehr Aquaplaningsicherheit.

Alle Tests im berblick: Winterreifen und Ganzjahresreifen

Aber konnte das noch richtig sein? Schließlich haben sich die Gummimischungen und der Reifenaufbau in den letzten Jahren stark verändert. Und genau wie unsere Autos sind auch die Reifendimensionen gewachsen. Ein VW Golf von 1991 maß 4,02 Meter und war mit Reifen der Größe 175/70 R 13 unterwegs. Heute ist der Golf VII 4,26 Meter lang, und schon die Basisbereifung ist 195/65 R 15. In der Preisliste finden sich zusätzlich 16 und 17 Zoll Winterräder. Im Zubehör sind selbst 18 Zöller unter den Schneespezialisten keine Exoten mehr. Favorisiert hatten wir die 17 Zoll Reifen, hier liegt bei den Herstellern momentan der Entwicklungsfokus. berraschend gewonnen hat in unserem Test aber mit 18 Zoll die größte Bereifung es ist also an der Zeit, die alte und inzwischen überholte Meinung zu korrigieren.berraschend eindeutig kann sich der 18 Zoll Reifen an die Spitze fahren, glänzt in jedem Kapitel mit Bestnoten. Selbst bei Aquaplaning sind ausreichend Sicherheitsreserven vorhanden. Der 17 Zöller war unser Favorit, hat die besten Winterqualitäten, verliert aber leicht auf nasser und trockener Piste. Abgeschlagen die Basisbereifung, sie bietet auf trockener Piste einfach zu wenig Grip. Zukünftig gilt also: Breit ist besser als schmal! Einen Nachteil haben die breiten Schlappen allerdings sie sind teuer.
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