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Zum einen trennten sich die Unterfranken von Ryan Anderson (7 Einsätze, 4,1 Punkte, 4,7 Rebounds). Der Big Man, der vor der Saison für die Positionen Vier und Fünf gekommen war, wurde bereits in der Preseason durch eine hartnäckige Verletzung zurückgeworfen und konnte seine Rolle in der Rotation von Headcoach Dirk Bauermann nie vollends finden. Singler ein klassischer Flügelspieler für die Position Drei. Die Qualitäten und die mögliche Rolle dieses Mannes sollen hier aufgezeigt werden, um schließlich diesen Transfer zu beurteilen. In furioser Manier regierten die Unterfranken angeführt von einem konstanten Robin Benzing (18,9 Punkte pro Spiel) mit fünf Siegen am Stück nach fünf Spieltagen von der Tabellenspitze. Sowohl gegen Bamberg als auch in München gewann Würzburg. Bei den knappen Erfolgen in Jena (76:73) und gegen Bremerhaven (74:64) zeigten sich schon gewisse Schwächen, die zu Beginn einer neuen Saison und eines Umbruchs einzukalkulieren sind.

berraschend kam jedoch die Art und Weise, wie rasant das Momentum kippte: Nach dem Sieg in München folgte eine unerwartete Niederlage in Braunschweig sowie weitere drei Niederlagen am Stück. Am Spieltag vor der bundesligafreien Zeit sorgte Würzburg durch einen Sieg gegen einen unter dem Korb äußerst dezimierten Mitteldeutschen BC dafür, dass die Unterfranken mit dem berüchtigten guten Gefühl“ in die Spielpause gehen konnten.

Dabei kommt das Team im Schnitt auf 111,7 Punkte pro 100 Ballbesitze. Damit weist Würzburg bislang das sechstbeste Offensivrating der Liga auf. Das Defensivrating (103,8) ist ligaweit gar das viertstärkste. Während das Defensivrating seit der ersten Niederlage in der laufenden BBL Saison nahezu unverändert geblieben ist, hat sich das Offensivrating seit der Niederlage in Braunschweig recht deutlich verschlechtert (107,4). So stellt die Mannschaft von Dirk Bauermann seit dem 20. Oktober das statistisch viertschwächste Offensivteam. Als ein Grund dafür kann die Abhängigkeit vom bisher sehr mäßig fallenden Dreier ausgemacht werden. Trotz der ligaweit drittmeisten Versuche von Downtown fallen bisher lediglich 33,5 Prozent (Platz 14) der Würfe von außen.

Eine weitere nennenswerte und eine sogleich kuriose Statistik zeigt sich in Bezug auf das Reboundverhalten: Die Würzburger holen ligaweit prozentual die meisten Defensivrebounds, sichern sich gleichzeitig aber die wenigsten Offensivrebounds. Als überraschend kann die Statistik insofern gesehen werden, da Würzburg quasi seit dem Saisonstart häufig auf Small Ball“ setzt. Center Leon Kratzer (rund 10 Minuten pro Spiel) und Power Forward Osvaldas Olisevicius (11 MpG) erhalten bisher als nominelle Back ups auf den Positionen Vier und Fünf recht wenig Spielzeit, sodass auch ein Robin Benzing des fteren auf der für ihn sehr ungewohnten Position Fünf agiert hat.

Dass Würzburg dennoch so stark beim Defensivrebound ist, korreliert sicherlich stark mit der Tatsache, dass sich die Verteidigung der Unterfranken bisher weitgehend als stabil erwiesen hat. Die schwache Quote bei den Offensivrebounds hängt damit zusammen, dass Würzburg bis zur Position Fünf (mit Ausnahme von Kratzer) mit Spielern agiert hat, die ihr Spiel gerne nach außen verlagern. Anderson machte nach seiner Rückkehr von seiner Verletzung keinen so beweglichen Eindruck, wie er ihn in Videos aus seiner Zeit in Belgien gemacht hat. Er wirkte eher ungelenk und von seinen Bewegungen wie ein Center, ohne die entsprechenden Fähigkeiten für diese Position mitzubringen. Er konnte weder als Pick and Roll Spieler noch als Stretch Fünfer oder Vierer und auch nicht als Post up Spieler überzeugen, obgleich sich sein Ertrag von 4,1 Rebounds in etwas weniger als 14 Minuten pro Partie durchaus sehen lassen kann. In der Offensive konnte er dem Team schlichtweg nicht essentiell weiterhelfen; und defensiv war er nicht der Hauptgrund dafür, dass Würzburg bisher zu den stärksten Teams in dieser Kategorie gehört. Singler wird es künftig jedoch sehr interessant sein zu sehen, ob Würzburg unter dem Korb dauerhaft gegen andere Playoff Anwärter bestehen kann. Voraussichtlich wird Robin Benzing wie schon gegen den Mitteldeutschen BC wieder häufiger auf der Position Fünf zu finden sein. Bisher hat Dirk Bauermann in einer Line up mit dem kräftigeren, aber unbeweglicheren Olisevicius und Benzing zumeist auf Benzing als den Verteidiger des Pick and Rolls mit dem gegnerischen Center gesetzt. Robin Benzing spielt auch deshalb auf der Position Fünf, weil die beiden nominellen Center Kresimir Loncar und Leon Kratzer bisher zumeist deutlich weniger 40 Minuten Einsatzzeit unter sich aufteilten. Durch den Abgang von Ryan Anderson könnte die ohnehin große Abhängigkeit von Robin Benzing auf den großen Positionen zunehmen. Gleichzeitig sind Spieler wie Olisevicius, der zuletzt konstant weniger als zehn Minuten spielte, und Leon Kratzer gefordert, einen deutlich größeren Einfluss auf das Spiel auszuüben. Weitere Anmerkungen zur Rotation werden an späterer Stelle gemacht. Singler. Der Achtung Anekdote Bruder des NBA Spielers Kyle Singler spielte in den vergangenen Jahren primär in der NBA Development League (heute: G League). Während seines einzigen Engagements in Europa, in der Saison 2014/2015 in Kalev (Estland), hinterließ der US Amerikaner keinen bleibenden Eindruck. In der VTB League kam der 1,98 Meter große Swingman auf 4,5 Punkte und 2,4 Rebounds pro Partie. In der estnischen Liga brachte er es zumindest auf eine glanzvolle Dreierquote von 50 Prozent und 8,2 Punkte je Spiel. Zuletzt gehörte der spielintelligente Dreierspezialist beim Meisterschaftsgewinn des D League Klubs Toronto Raptors 905 zu den Leistungsträgern. In der laufenden Saison blieb Singler bislang vereinslos.

Auf der Grundlage von Videobeobachtungen von einzelnen D League Spielen und Statistiken (Quellen: Draftexpress, Eurobasket) werden an dieser Stelle Stärken und Schwächen des neuen Würzburger Small Forwards, der zuletzt in der D League sehr häufig als Shooting Guard fungiert hat, aufgezeigt werden. Singler mit einem Wort beschreiben müsste, könnte der Neu Würzburger sicherlich als betitelt werden. In der Saison 2015/2016 verwandelte der Absolvent der University of Oregon für die D League Raptors 47,5 Prozent seiner Dreipunktwürfe das Ganze bei 2,
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9 Treffern pro Partie. Auf ähnliche Werte kam er in der Saison 2013/2014 (47,5% bei 2,6 Treffern). Der Flügelspieler verfügt über einen sehr sauberen und relativ schnellen Wurf. Er ist niemand, der sich seinen eigenen Wurf kreiert, sondern wird primär in Szene gesetzt.

Catch Go (oft nach Wurftäuschung): Auffällig ist bei einem Blick auf die Statistiken, dass Singler über seine Karriere gesehen für einen Dreierspezialisten nicht außergewöhnlich viele Dreier nimmt. Seit 2009 beendete er erst zweimal eine Saison mit über zwei verwandelten Dreiern pro Partie, auch wenn er in den vergangenen vier Spielzeiten durchweg mehr Dreier als Zweier versuchte. An Einsatzzeit mangelte es ihm dabei nicht. Nur in Estland kam er auf weniger als 20 Minuten durchschnittlicher Einsatzzeit.

Der nicht inflationäre Fokus auf den Dreier ist auch darauf zurückzuführen, dass Singler die Close outs der gegnerischen Verteidigung sehr gut liest. Wenn der Gegenspieler auf den zum Dreier ansetzenden Singler zuläuft, versteht es der 27 Jährige sehr gut, bestimmt zur rechten wie auch zur linken Seite aus dem ersten Dribbling heraus den Korb zu attackieren. In der Zone scheut er nicht vor dem Kontakt, und auch der Floater ist Teil seines Repertoires. Ein Makel ist jedoch, dass Singler ein ziemlich dominanter Rechtshänder ist, der selten seine linke Hand benutzt.

Spacing im Fastbreak/Ballbewegung im Halbfeld: In der Offensive berücksichtigt Singler sehr viele Details. Er bewegt sich nach einem Defensivrebound sehr gut in der Transition Offense. Mit seinem stabilen Wurf, den der Gegner immer respektieren muss, zieht er Gegenspieler auf sich und kann dadurch Räume für andere Spieler schaffen. Zudem ist er jemand, der im Fastbreak den Extrapass sucht und auch das Extradribbling setzt, um die Verteidigung in einer berzahlsituation nochmal entscheidend zu bewegen. Im Halbfeld gelingt es ihm häufig, sich auf der ballabgewandten Seite durch kurze Bewegungen in die Zone und zurück an die Dreierlinie in Position für seinen Wurf oder für einen Korbleger zu laufen.

Intelligentes Passspiel: Generell ist Singler nicht der Spieler, den viele als kreativen Passgeber“ bezeichnen würden. Er ist kein begnadeter Pick and Roll Spieler, dafür aber jemand, der den Extrapass spielt und beim gelegentlichen Drive offene Mitspieler findet. Auch als Passgeber im Low Post vor allem in Mismatches gegen andere Zweier wurde er von den Raptors teilweise eingesetzt. In der D League kam er auf diese Weise in der Saison 2016/2017 in 28,1 Minuten Einsatzzeit auf solide 2,6 Assists pro Partie. Ob sich diese Fähigkeit auch in Würzburg herauskristallisiert, hängt allerdings auch davon ab, wie sehr er in den Spielzügen involviert sein wird. Singlers Defensivqualitäten. Der 27 Jährige ist kein athletischer Lockdown Verteidiger. Allerdings kann er defensive Prinzipien exzellent umsetzen. Er reagiert sehr schnell darauf, wenn ein Mitspieler irgendwo auf dem Spielfeld im Eins gegen Eins geschlagen wird. Zudem versteht es, Offensivfouls aufnehmen und auszuboxen.

3 Rot (Minute 13:20): Singler reagiert blitzschnell, nachdem ein Mitspieler an der Baseline geschlagen wurde.

Arbeit gegen Blöcke, Verständnis für Abstand: Gegen sehr athletische Gegenspieler tut sich Würzburgs Neuzugang aufgrund athletischer Nachteile durchaus schwer, rechtzeitig um die Blöcke zu kurven. Grundsätzlich ist Singler allerdings sehr stark darin, am Block Kontakt zu seinem Gegner aufzunehmen und dann wieder vor dem Gegenspieler zu sein. In der Eins gegen Eins Verteidigung haben die Raptors ihn teilweise auch auf Point Guards angesetzt. In diesem Punkt wird die Umstellung auf den europäischen Basketball eine Rolle spielen. In Europa werden die Blöcke vermeintlich noch etwas härter gestellt und generell wird sehr viel mit Blöcken im Halbfeld operiert. Ob er physische wie athletische Gegenspieler wie Rickey Paulding konstant vor sich halten kann, muss sich zeigen.

Tiefe Position in der Teamdefense: Zwar ist der 27 Jährige ein sehr intelligenter Teamdefender, jedoch neigt er dazu, eine recht tiefe Position in der Helferverteidigung einzunehmen. Dadurch ist er anfällig dafür, bei sogenannten Back oder Flare Screens häufig unerwarteten Blöcken seinen Gegenspieler zu verlieren. Singler relativ abhängig davon, wie stark sein Team den Ball bewegt oder wie viel sein Team für ihn im Angriff läuft. In einer Offensive, in der einzelne Spieler den Ball statisch erhalten und im Eins gegen Eins etwas kreieren sollen, kann Singler auch untertauchen. Dies könnte der Fall gewesen sein bei seiner eher glücklosen Station in Estland. In kleineren Ligen kommt es häufig vor, dass Mannschaften von Einzelspielern getragen und mit wenig Ballbewegung im Angriff operieren. Jedenfalls ist Singler niemand, dem ein Team einfach den Ball gibt“, um etwas zu kreieren.

Gelegentlich kann er ein Pick and Roll laufen, um den Ball zur nächsten Station zu passen. Grundsätzlich fühlt er sich aber wohler, wenn seine Mannschaft den Ball und Gegner bewegt, bevor Singler eine Aktion starten soll. Im Bereich des Ballmovements besteht für Würzburg noch Verbesserungsbedarf angesichts dessen, dass die Unterfranken in der BBL die zweitwenigsten Assists (15,6) spielen wobei diese Statistik unter dem Gesichtspunkt zu sehen ist, dass Würzburg das geringste Spieltempo der Liga fährt und dadurch auf weniger Ballbesitze als andere Teams kommt.
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