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MADE IN DENMARK VORSCHAU: Lukas Nemecz will das verpatzte Wochenende von Tschechien vergessen machen und im Himmerland Golf Spa Resort die nächste Chance auf der European Tour für Preisgeld und Weltranglistenpunkte nützen. Für einige Spieler ist es außerdem die letzte Chance sich für den anstehenden Ryder Cup zu empfehlen.

Souverän cuttete Lukas Nemecz vergangene Woche in Prag ins Wochenende und rechnete sich bei dem dichtgedrängten Leaderboard durchaus Möglichkeiten auf ein Topergebnis aus. Doch wieder einmal war es die fehlende Konstanz die Lukas am Moving Day zunächst stagnieren ließ und ihn dann am Finaltag mit der 77 sogar weit zurückreichte.

Viel Zeit zum Trübsal blasen bleibt dem European Tour Rookie aber nicht, ergibt sich doch in dieser Woche in Farso beim Made in Denmark Event schon die nächste Chance. Zwischen Topstars wie etwa Martin Kaymer (GER), Andy Sullivan (ENG), Matthew Fitzpatrick (beide ENG) oder auch Shane Lowry (IRL) will der Grazer nicht nur das lange angepeilte Topergebnis schaffen, sondern endlich auch in der Weltrangliste gewinnbringend anschreiben.

Nach wie vor hält sterreichs zweiter European Tour Pro hinter Bernd Wiesberger bei 0,0 Punkten im World Ranking und liegt damit abgeschlagen zurück. Zumindestens aber cuttet Lukas in letzter Zeit sehrzuverlässlich und gibt sich so immer wieder die Möglichkeiten auf achtbare Ergebnisse. Der nächste Schritt, für den noch hart um die Tourkarte für kommendes Jahr kämpfenden Steirer, muss es nun sein eine der Chancen auch eiskalt auszunützen. Bei einem der bestbesuchten Events des European Tour Kalenders könnte der Rahmen für ein gutes Resultat in dieser Woche kaum beser sein.

Auch das Gelände findet Lukas sehr ansprechend, wie er nach der Proberunde erzählt: Platz ist wirklich lässig. Ist ein sehr schönes Design und absolut perfekt gepflegt. Die Grüns sind sehr stark onduliert und es wird wichtig sein die Fahnen auf der richtigen Seite anzuspielen und natürlich wirds aufs Putten ankommen. Wenn man das Grün auf der falschen Seite missed ist es sehr schwer das Up Down zu schaffen. Man sollte aber doch gute Birdiechancen bekommen, weil man schon einige Wedges in die Grüns hat. Chance für Wild Card

Für einige Spieler stellt das dänische European Tour Turnier auch die letzte Chance auf ein Ryder Cup Ticket dar. Während neun der zwölf Spots bereits durch die Ranglisten vergeben sind, warten drei Wild Card Plätze noch darauf vergeben zu werden. Vor den Augen von Captain Darren Clarke wollen sich in Farso etliche Akteure noch in den Fokus spielen. Mittendrin auch Martin Kaymer, der der me some form! Aufforderung von Clarke nachkommen möchte.

Lukas Nemecz startet am Donnerstag wie schon letzte Woche mit dem Deutschen Florian Fritsch ins Turnier. Das Duo hat in Tschechien durchaus gut funktioniert, cutteten doch beide ohne Probleme ins Wochende. Los geht um 09:00 MEZ auf der 1. Der Wetterbericht verspricht meist stabiles gutes Wetter mit Spitzenwerten rund um 24 Grad Celsius. Lediglich Gewitter könnten für kurze Verzögerungen sorgen. Scoring wird wie immer in Dänemark stark vom Wetter abhängen, aber bisher ist es sehr angenehm hier spricht der sterreicher bereits aus Erfahrung.

TURNIER WOCHENVORSCHAU KW 34 / 2016: Nach dem Rio Spektakel geht für sterreichs Tourpros der Alltag in allen Ligen weiter.

Lukas Nemecz peilt in Himmerland Golf nicht nur seinen 5. Cut in Folge auf der European Tour an, sondern möchte vor allem bei dem 1,8 Millionen Euro Turnier sein erstes Topergebnis der Saison einfahren.

Die Konkurrenz in Dänemark ist jedoch stark: vor den Augen von Ryder Cup Captain Darren Clarke wollen etwa Martin Kaymer, Robert Karlsson, Shane Lowry, Matt Fitzpatrick, Andy Sullivan oder Thorbjorn Olesen ihre gute Form unter Beweis stellen. Bernd Wiesberger greift erst nächste Woche wieder ins Turniergeschehen auf der European Tour ein.

Martin Wiegele und Christoph Körbler sind in Heythrop Park in Oxfordshire eine Autostunde von Londen entfernt zu Gast. Unglaublich aber wahr: erstmals seit vier Jahren findet wieder ein Challenger im Heimatland der European Tour statt.

Die beiden sterreicher treffen bei dem 180.000 Euro Turnier ab Donnerstag auf die heuer sehr starken Engländer, die drei Spieler in den Top 15 der Order of Merit aufweisen. Für Wiegele und Körbler gilt es dagegen im letzten Saisondrittel das Spielrecht für 2017 abzusichern.

Nina Mühl und Sarah Schober sorgten in den letzten drei Wochen auf skandinavischem Golfboden für ein Topergebnis nach dem anderen. Die Finnish Open im Hillside Golfclub von Vihtiä beschließt den vierwöchige Skandinavien Swing der Let Access Tour.

Ab Donnerstag geht es für Schober, Mühl und Rookie Ann Kathrin Maier um 35.000 Euro Preisgeld. Verstärkt wird sterreichs Damenkontingent von der Wiener Amateurin Nadine Dreher.

Nach der Sommerpause der Alps Tour, die er zu einem Abstecher auf die European Tour nutzte, kehrt Robin Goger auf die Alps Tour zurück. Auf der Satellite Tour geht es langsam ins Saisonfinish und um die Tickets für die Challenge Tour 2017. Goger ist zuletzt im Ranking auf Position 8 zurückgefallen und muss in den kommenden Woche zumindest noch drei Ränge gutmachen. Von Schottland ging es auf der britischen Insel südwärts nach Hanbury Manor bei Hertford zur Willow Senior Classic, einem mit 350.000 britischen Pfund sehr gut dotierten Event.

Gordon Manson bekommt dabei ab Freitag Gelegenheit zum Kräftemessen mit den britischen Altstars wie Ian Woosnam, Peter Fowler, Barry Lane oder Andrew Oldcorn.

CZECH MASTERS FINAL: Lukas Nemecz findet am Finaltag im Alabtross Resort überhaupt keinen Rhythmus und rasselt mit der 77 im Klassement noch bis auf Rang 78 zurück. Damit muss der European Tour Rookie auch weiterhin auf die ersten Weltranglistenpunkte warten.

Langsam aber sicher muss Lukas Nemecz bei den sich bietenden Chancen mehr aus seinen Möglichkeiten machen. Zwar cuttet der Grazer in letzter Zeit recht verlässlich, verabsäumt es dann aber mit teils sehr schwachen Finalrunden richtig Zählbares mitzunehmen. So auch in dieser Woche, wo er bei einem dichtgedrängten Leaderboard im Mittelfeld ins Wochenende startet, dann aber weit zurückfällt.

Dabei zeigt er sich nach der 72 (Par) vom Samstag zumindestens mit seinem langen Spiel durchaus zufrieden, bemängelt aber die durchwachsene Chancenverwertung. Am Sonntag soll dann von Beginn an nicht mehr viel zusammenlaufen. So verpasst er zum ersten Mal in dieser Woche am Par 5, der 1 das Birdie und tritt sich zu allem berfluss danach auch noch ein Bogey ein.

Kontern kann er am Sonntag zu keiner Zeit und notiert nach dem anfänglichen Fehler gleich zehn Pars in Folge, ehe es mit einem tiefschwarzen Intermezzo von der 13 bis zur 16 Lukas muss zwei Bogeys und eine Doublette eintragen im freien Fall im Klassement bergab geht. Bis zum Ende soll kein einziges Birdie die Scorecard ziehen, was ihn nur mit der 77 (+5) zum Recording marschieren lässt.

Mit Rang 76 nimmt Lukas Nemecz aus Tschechien nur wenig Preisgeld mit und verpasst außer einem richtigen Vorstoß im Race to Dubai auch einmal mehr Weltranglistenpunkte. Nach wie vor hält sterreichs zweiter European Tour Pro hinter Bernd Wiesberger bei 0,0 Weltranglistenpunkten und liegt damit klarerweise im World Ranking abgeschlagen am Ende. Die nächste Chance auf eine gute Platzierung gibt es aber bereits kommende Woche, wenn Lukas in Dänemark abschlagen wird.

Paul Peterson (USA) sichert sich mit einer 67er ( 5) Finalrunde den Sieg bei gesamt 15 unter Par und verdrängt damit Olympia Teilnehmer Thomas Pieters (BEL) (70) mit einem Schlag Vorsprung auf Rang 2.

LADIES NORWEGIAN OPEN FINAL: Nina Mühl gibt im Skjeberg GC mit Rang 4 ein kräftiges Lebenszeichen ab und fährt in Borgenhausen das erste Topergebnis der Europasaisonein. Sarah Schober unterstreicht mit Rang 11 ihre derzeitige Hochform.

Lange musste Nina Mühl in diesem Jahr auf das erste echte Topergebnis warten. Auch bei ihr aber scheint Skandinavien ein richtig guter Boden für gutes Golf zu sein. Die Wienerin eröffnete am Donnerstag mit der 69 ( 3) durchaus stark und spielte sich am Freitag mit der fehlerlosen 65 ( 7) sogar bis in die geteilte Führung nach vor.

Am Finaltag allerdins soll dann nicht mehr allzuviel gelingen, wenngleich sie sich mit insgesamt 12 Pars hartnäckig ganz vorne festkrallt. Dann allerdings folgt der Schockmoment ihrer letzten Runde. Nina verlässt das Par 5, der 13 nur mit dem Triplebogey und muss damit klarerweise das Feld an der Spitze räumen. Auch danach will ihr kein Birdie mehr gelingen und sie beendet das Turnier mit der 75 (+3) auf Rang 4.

hab die ganze Woche über sehr gut gespielt und auch heute keinen einzigen schlechten Schwung gemacht. Leider hab ich einen blöden Kick bekommen wie ich das Par 5 angegriffen hab und da ist mir das weiche Moos zum Verhängnis geworden. Die Putts sind leider nicht gefallen zeigt sich Nina Mühl mit der Woche zufrieden und beschreibt das verhängnisvolle Par 5.
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