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Man weiß natürlich nicht, wie die sich das aufteilen. Wer von ihnen sich zum Beispiel ausgedacht hat, dass es irgendwie treffend wäre, über den Artikel zu schreiben:Und ob einer von ihnen allein für die Großbuchstaben zuständig war:Er ist DER Herzensbrecher bei Deutschland sucht den Superstar“. Seine samtweiche Stimme bezaubert die Frauen. Doch das Herz von F. (28) gehört einem MANN!DIE BEIDEN SIND SOGAR VERHEIRATET!Nur wer von ihnen Grundwissen über homosexuelle Lebenspartnerschaften in Deutschland recherchiert hat, das kann man beantworten: keiner. Bild“ schreibt:Am 19. Oktober 2006 schloss das Paar eine Lebenspartnerschaft in einem Standesamt in Niedersachsen. Das bedeutet: gemeinsamer Familienname, Unterhaltspflicht alles wie bei einer Ehe zwischen Mann und Frau!Von wegen. Lebenspartner haben zwar etwa dieselben Pflichten, aber deutlich weniger Rechte als Ehepartner. Sie sind unter anderem steuerlich in vielfacher Weise benachteiligt, erhalten teilweise als Beamte weniger Zuschläge und können nicht gemeinsam ein nicht leibliches Kind adoptieren.Aber wen interessieren schon solche Details.PS: Die gemeinsame Wohnung von F. und seinem Mann enthält, wie Bild“ recherchiert hat, lila Tapeten, goldene Verzierungen, eine Katze“. auf der Titelseite ein paar Paparazzifotos von Natascha Kampusch nachdruckte, die tags zuvor in der österreichischen Gratiszeitung heute“ erschienen waren, berichtet die , Kampuschs Anwalt halte die Veröffentlichungen für völlig unzulässig“. Er erkenne darin einen Eingriff in den höchstpersönlichen Lebensbereich von Frau Kampusch“; es würden die notwendigen rechtlichen Schritte überlegt und eingeleitet, um den Medien und anderen, die hnliches beabsichtigen, die Grenzen deutlich aufzuzeigen“.Wir sind der Ansicht, dass die Berichterstattung in einigen Medien eine Grenzüberschreitung ist. Allerdings weist Bild“ heute anders als gestern unmissverständlich darauf hin, dass die österreichische Zeitung heute“ die Fotos zuerst veröffentlicht“ hatte. Vor allem aber lässt sich Bild“ ihre schwülstigen Texte und eigenartigen Interpretationen von gestern dadurch bestätigen, dass der (nicht namentlich genannte) Fotograf in BILD erzählt ( wie er am vergangenen Wochenende in der Wiener In Disco ( das turtelnde Pärchen erlebte“.) Nachtrag, 17 Uhr: Der heute“ Chefredakteur Richard Schmitt, der die Fotoveröffentlichungen nach wie vor für zulässig hält,
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sagte uns übrigens, dass die Nicht Nennung seiner Zeitung in der gestrigen Bild“ wohl auf den Fehler eines zurückzuführen sei. Ist der Skandal Politiker der Richtige für diese sensible Aufgabe?“So fragt Bild“ Bremen am gestrigen Donnerstag. Und man ahnt die Antwort schon, aber für alle Fälle wird Bild“ Autor Holger Bloethe im nächsten Satz ein bisschen konkreter:Der Vize Fraktionschef der CDU verfügt auch über einschlägige Erfahrung mit Polizei und Staatsanwaltschaft.“Das Wort einschlägig“ bedeutet eigentlich, dass Pflugradt schon einmal die gleiche Straftat vorgeworfen worden sein müsste, um die es bei Kevin geht. Der Junge ist vor vier Wochen nach schweren Misshandlungen tot in einem Kühlschrank aufgefunden worden.Mit nichts dergleichen hat Pflugradt selbst Erfahrung“. Aber vielleicht benutzt die Bild“ Zeitung das Wort einschlägig“ ja großzügig, so allgemein im Sinne von negativ“. Sie schreibt:Vor zwölf Jahren wurde gegen den bekennenden Homosexuellen wegen angeblicher Vergewaltigung des belgischen Friseurs Andr W. (damals 21) ermittelt.Pflugradt gestand Liebesspiele im Swimmingpool seines Hauses in Bremen Nord. Der Politiker damals: Andr hat freiwillig mitgemacht. Dass ich dabei seine Hände festhielt und auf ihm lag, gehörte dazu.“ Er kam damit durch. Das Verfahren gegen den Christdemokraten wurde eingestellt.“Er kam damit durch“? Im Sinne von: Das war natürlich gelogen, half aber?Als die Staatsanwaltschaft im Februar 1996 das Verfahren gegen Pflugradt nach mehreren Monaten einstellte, teilte sie mit, an der Glaubwürdigkeit des vermeintlichen Opfers hätten sich erhebliche Zweifel ergeben. Doch anders als die Justiz zweifelt Bild“ an der Glaubwürdigkeit Pflugradts, auch noch nach zehn Jahren. Kein Wunder: Der Mann ist schwul.Wohl zu Recht. Ein Insider (35) aus der Bremer Homosexuellen Szene: kenne Pflugradt seit 20 Jahren. Er ist dafür bekannt, dass er auf ganz junge Männer steht. Als ich 17 Jahre alt war, baggerte der Politiker mich hemmungslos an. Er tauchte ständig in dem Geschäft auf, in dem ich arbeitete, quatschte mich an und wollte mich zum Essen einladen. Erst als ich meine Kollegen einschaltete, ließ er mich in Ruhe.'“Noch einmal zum Mitdenken: Bild“ glaubt also, dass der Ruf von Helmut Pflugradt, nachdem er offenbar Opfer einer Verleumdung wurde, wohl zu Recht“ ruiniert war, weil der Politiker im Jahr 1988 (!) einen jungen Mann hemmungslos angebaggert“ haben soll.Vielen Dank an die taz Nord“, die über den Fall heute berichtet, und Sandra M. für den Hinweis.Nachtrag, 6. November. Am Samstag zwei Tage nach dem Bild“ Skandal Bericht, einen Tag nach dem taz“ Artikel veröffentlichte Bild“ Bremen wie zur Wiedergutmachung ein langes, freundliches Interview mit Pflugradt. Es beginnt so:So stand am 27. März im Raum Mecklenburg Vorpommern in der Bild“ Zeitung. Und sollten Sie aus Mecklenburg Vorpommern stammen, können wir Sie beruhigen: Sie werden dadurch nicht schwul. Der Greifswalder Wissenschaftler hat das auch nie behauptet.
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