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Gut Ding will Weile haben. Aber m es denn gleich drei Jahre sein, wird sich wohl mancher unwillk fragen, wenn er das ungemein sublime Duo Album „Mother“ h das Pianist Jacky Terrasson mit Trompeter St Belmondo eingespielt hat. Die beiden lernten sich in den 1980ern kennen, als sie gerade begannen sich in der Jazzszene von Paris zu etablieren. Doch schon bald trennten sich die Wege wieder, weil Terrasson f einige Jahre in die USA (das Geburtsland seiner Mutter) ging, um Mitglied der Band des Schlagzeugers Art Taylor zu werden und en passant den Thelonious Monk Piano Competition zu gewinnen. Ein Widersehen feierten die Freunde Mitte der 1990er Jahre in der Band der S Dee Dee Bridgewater. Dann verloren sie sich erneut aus den Augen, wenn auch nicht aus den Ohren. Bis sich vor sechs Jahren in S die Gelegenheit ergab, als Duo aufzutreten. Es sollte die Initialz f das gemeinsame Impulse! Album „Mother“ sein, auch wenn man einmal mehr ein wenig Zeit verstreichen lie um es endlich Wirklichkeit werden zu lassen. Immerhin lie Terrasson Belmondo schon einmal 2012 auf seinem Album „Gouache“ gastieren, von dem auch das Titelst des neuen Albums stammt.

Urspr hatten Terrasson und Belmondo ihr Album vielsagend „Twin Spirit“ getauft. Doch dann starb am 4. Juni unerwartet die Mutter des Pianisten und so entschied man sich spontan dazu, das Album nach dem St „Mother“ zu benennen, das Terrasson vor ein paar Jahren f sie geschrieben hatte. Auch bei der Auswahl des Materials f das Album warf das Duo fr Pl den Haufen: „Wir hatten im Laufe von drei Tagen mehr als drei Songs aufgenommen und stellten fest, dass die Balladen gro klangen“, verr Terrasson. Dave Brubecks „In Your Own Sweet Way“, Charlie Hadens „First Song“ und St Grapellis „Les valseuses“), franz Chansons (Charles Trenets „Que reste t il de nos amours“ und Philippe Sardes Filmthema „La chanson d und sogar eine ungew Interpretation von Stevie Wonders „You Are The Sunshine Of My Life“. F seine eigenwilligen Coverversionen ist Jacky Terrasson freilich l bekannt. „Es ist wie alles, was ich mache“, meint er lachend. „Ob es nun ein St von Stevie ist oder von Monk. Warum sollte man es spielen, wenn man ihm nicht seinen eigenen Dreh verpasst?“ Eingestreut haben Terrasson und Belmondo zwischen diese Klassiker aber auch ganz eigene Kompositionen und in freier Improvisation entstandenen Titel.
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