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Anders als wir es von VW gewohnt sind, beweisen die Wolfsburger mit der Studie T Roc eine Menge Mut. Mit nur zwei Türen und zwei herausnehmbaren Dachteilen ist das SUV eher Lifestyle Buggy als ein Vorgriff auf ein Serienauto. Das Mittelteil des Daches besteht aus zwei Hälften, die mit wenigen Handgriffen abgenommen und im Kofferraum verstaut werden können. Die Höhe von nur 1,50 Meter betont die ohnehin kleinen Fensterflächen, dafür macht sich der T Roc bei einem Radstand von 2,60 Metern mit 1,81 Metern ordentlich breit. Hinten und vorn ist das SUV mit mehrteiligen 19 Zoll Leichtmetallrädern ausgestattet: 245/45er Reifen stellen den Kontakt zu On und Offroad Pisten her. Dank Leichtbau wiegt das SUV nur rund 1400 Kilo. Die Basis liefert der modulare Querbaukasten (MQB) des Konzerns. Optisch auffallend und mit verantwortlich für die Proportionen sind die vergleichsweise kurzen berhänge. Unter der Haube sitzt eine 2,0 Liter TDI mit 184 PS, der in Kombination mit einem Siebengang DSG und dem Allradantrieb 4Motion samt dreier Fahrprogramme knapp unter fünf Liter Diesel auf 100 Kilometern verbrennen soll. Dabei rennt der T Roc maximal 210 km/h schnell und beschleunigt in 6,9 Sekunden auf 100 km/h.

Neue VW (2018, 2019, 2020, 2021 und 2022)

Das Design ist für VW Verhältnisse ausgesprochen expressiv: Ein großer Grill mit wabenförmigen ffnungen wird von schmalen LED Leuchten eingefasst, die diverse Funktionen erfüllen (unter anderem Fernlicht und Blinker). Darunter sitzen zwei runde Scheinwerfermodule: Jeder der zwei Rundscheinwerfer besitzt in der Mitte eine Leiste aus drei LEDs, sie bilden die Nebelscheinwerfer. ber dieser Leiste befindet sich eine Power LED, sie übernimmt die Funktion eines schwenkbaren Suchscheinwerfers. Unter der Leiste aus drei LEDs hat Volkswagen eine bewegliche Kamera integriert. Sobald der Fahrer den Offroad Modus aktiviert, kann er die Suchscheinwerfer und die Kameras zuschalten, um grobes Geläuf zu umschiffen. Umlaufende Offroad Applikationen aus dunklem Kunststoff schützen die Karosserie. Ein massiv wirkender Unterfahrschutz hinten wie vorn und weit ausgestellte Radhäuser tragen zum bulligen Erscheinungsbild bei.

Erste Sitzprobe im VW T RocDie C Säulen Elemente der Heckklappe sind ebenso wie der Dachkantenspoiler schwarz glänzend ausgeführt. Die Linien sind streng horizontal ausgerichtet, die Heckleuchten in LED Technik sollen dreidimensional wirken, eine Rückfahrkamera verbessert die (mutmaßlich schlechte) Aussicht nach hinten. Innen verspricht VW Features, die den Offroad Gedanken des T Roc widerspiegeln. Dazu gehören der als Tablet konzipierte Touchscreen der Mittelkonsole oder die im Bereich des Innenspiegels integrierte HD Kamera mobil ausgelegt. Man kann diese Geräte also auch außerhalb des T Roc nutzen. Der Armaturenträger nimmt die Gestaltung des Exterieurs mit horizontalen Linen wieder auf. Viele Flächen sind in Wagenfarbe lackiert, dazu serviert VW ein dunkles Grau unter anderem für die Sitze. Im T Roc kommen komplett digitale Instrumente und eine digitale Klimasteuerung zum Einsatz. Je nach Fahrmodus zeigt das Farbdisplay ein auf die Situation abgestimmtes Farb und Informationsspektrum. Das Multitouch Display (reagiert auf Bewegungsgesten der Finger) ist für andere Funktionen frei konfigurierbar. Wieviel Wahrheit hinter diesem mutigen Entwurf steckt, muss sich noch herausstellen.
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