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TOURSCHOOL FINAL STAGE 2. RUNDE: Am leichteren Tour Course steigert sich Wiegele zur 71, was ihm allerdings nach dem ersten Drittel der Tourschool nicht weiterhilft.

Nach dem ersten Drittel des Tourschool Finals und jeweils einer Runde am Stadium und Tour Course liegt Martin Wiegele weiter fünf Schläge hinter den Top 25, die am Donnerstag die letzten Tickets für die European Tour 2015 lösen werden. in allem kein guter Tage für mich. Jetzt ist wieder eine Range Session angesagt, muss sterreichs einziger Vertreter im PGA Catalunya weiter mit NationaltrainerFred Jendelid am Feintuning arbeiten.

Dabei hatte Wiegele gehofft, am leichteren Tour Course mit früher Startzeit und weniger Wind einen entscheidenden Vorstoss in die Nähe der Top 25 hin zu bekommen und den verpatzten Auftakt mit 5 Schlägen Rückstand vergessen zu machen: der Range habe ich die Bälle noch super getroffen, aber beim Rausgehen habe ich leider darauf nicht ganz vertraut, schildert er den holprigen Start.

Nach dem Pflichtbirdie an der 10 setzt es an der 13 das bereits zweite Doppelbogey der Woche: Angstschlag links in den Grünbunker gesetzt, weil rechts das Wasser ist. Bei sehr wenig Sand im Bunker den Ball dann zu clean übers Grün gespielt und den Einmeterputt zum Bogey auch vorbei. Rest seiner zweiten Runde übersteht der Grazer zwar fehlerfrei, kann aber nicht mehr als zwei weitere Birdies bewerkstelligen, das Letzte auf Loch 6 aus drei Metern vom Vorgrün: den letzten 6 Löchern zwar besser reingefunden, aber insgesamt ein zu schlechtes Score für diesen Platz geholt, bei schwächerem Spiel als gestern. der 69 ( 1) rangiert Wiegele bei 2 über Par am Leaderboard auf Platz 73. Für die Top 25 musste man bislang 4 unter Par bewerkstelligen. Aber noch bleiben vier Runden beim Marathon um die Tourkarten.

CLASSIC AT MAYAKOBA 2014 3. RUNDE: Alex Cejka kämpft sich erfolgreich durch die Regenschlacht am Samstag in Lauerposition fürs Finale.

Alex Cejka geht im vorletzten Flight als Titelanwärter auf die letzten 18 Löcher bei der Mayakoba Classic. Nach 11 Siegen in aller Welt greift der 44 jährige Evergreen ausgerechnet in Mexiko nach dem längst überfälligen Premierentitel auf der US PGA Tour.

Nach dem Wiederaufstieg auf die US PGA Tour wollte der Deutsche unbedingt noch in den Turnieren vor Weihnachten mit einem Topergebnis punkten um entsprechend entspannt ins neue Golfjahr zu gehen. Das ist nach drei Runden in El Camaleon in Reichweite: bei 12 unter Par geht er vom 3. Platz ins Finale mit nur drei Schlägen Rückstand auf die Spitze.

Dazu musste Cejka vor allem am verregneten Moving Day all seine Routine und Kampfkraft auspacken. Nach einem frühen Birdiehattrick tauchte er formatfüllend auf Platz 2 am Leaderboard auf, ehe auch er den harschen Bedingungen Tribut zollen musste: am Par 3 der 10 verzog er den Tee Shot und musste nach Strafschlag das Doppelbogey notieren.

Mit dem Chip In rund ums 12. Grün hatte er jedoch die richtige Antwort parat und sicherte sich mit einem weiteren Birdie die 68 ( 3) und den geteilten 3. Rang: war aufgrund der Bedingungen ein Kampftag, wo man weiß, dass Fehler passieren und man auch Chancen nutzen muss. die Amerikaner Jason Bohn ( 15) und Shawn Stefani ( 14) halten sich in der Regenschlacht noch vor dem Deutschen am Leaderboard, bevor es auf die letzten 18 Löcher beim Abschlussturnier der US Tour für 2014 gehen wird.

>> Leaderboard Mayakoba Classic

THE FOSHAN OPEN FINAL: Martin Wiegele kann aus seinem starken langen Spiel kein Kapital schlagen und bleibt in China auf den billigen Rängen.

Ein Birdie am Samstag, zwei am Sonntag: mit dieser Birdie Schonkost verfehltMartin Wiegele bei der Foshan Open klar das dringend benötigte Topergebnis auf der Challenge Tour. Dabei hätte der Grazer nach Schwungarbeit mit Fred Jendelid durchaus das Spiel draufgehabt um voll zu punkten: Bittere ist, dass vor mir alles sehr geballt liegt und ich nur wenige Schläge hinter den guten Platzierungen jedoch im Niemandsland gelandet bin, ärgert sich Wiegele über die auf den Grüns verlorenen Schläge.

Selbst mit einer neuerlich starken Leistung von Tee bis Grün reicht es am Finaltag nur zu zwei Birdies: an der 5 aus kurzer Distanz und am 72. Loch noch aus 5 Metern: ein klein wenig versöhnend war. Den einzigen Schlagverlust fängt sich Wiegele am vorletzten Loch ein, als er aus einer klassischen Flyerlage am falschen, kurzen Ende des Grüns landet und aus ewiger Distanz drei Mal puttet.

Bereits davor hatte Wiegele einen Driller aus großer Distanz eingestreut, am Par 5 der 8, als er mit zwei starken Schlägen das Grün erreicht, aber bezeichnend für sein Frust Weekend nur mit Par weitermarschiert.

So reicht es mit der 71 ( 1) bei insgesamt 5 unter Par nur für den 39. Platz. Mit rund 1.700 Preisgeldzuwachs kommt er nicht näher an die Top 45 ran und muss daher kommende Woche in Oman seine letzte Chance auf den Einzug ins Tourfinale der Challenge Tour nutzen.

Dennoch zahlt sich der lange Flug nach China für Wiegele aus, dank des Hole in One vom Freitag, der goldene Pferde im Wert von 38.000 Euro als für die beiden Mazdas bringt, die seine legendären Asse bei der Kärnten Open schon einbrachten. Rund 100.000 Euro zahlten in Summe seine drei Kunstschüsse mehr als er in den letzten drei Jahren auf der Tour an Preisgeld einsammelte.

Der von der Alps Tour aufgestiegene Engländer Jason Palmer behielt an seinem Tag der Karriere die Nerven und spielt mit der 69 gekonnt den an den Vortagen herausgeholten, knappen Vorsprung nach Hause.

Bei 16 unter Par gewinnt der 30 jährige um einen Schlag vor seinem englischen Landsmann Ben Evans. Der Deutsche Bernd Ritthammer verpasst auch in Foshan den erhofften Durchbruch und fällt mit der 75 vom 2. auf den 19. Platz zurück.

Matthias Schwab verliert nach Ermüdungsbruch im Rückenbereich zumindest ein Golfjahr. Schon zuvor ruinierte das gnadenlose US Collegolf Steffi Endstrasser oder Philipp Fendt die Karriere.

Zahllos sind die Erfolgsbeispiele europäischer Spitzenspieler wie etwa Luke Donald oder Graeme McDowell die über das US Collegegolf zu Weltkarrieren im Profisport gereift sind. Gratis Uni Ausbildung auf einer Eliteuniversität inbegriffen. Kann man eigentlich nur gewinnen?

In der Realität leider nein! sterreichs wenige Golftalente, die von US Scouts verpflichtet wurden, entwickelten sich sportlich nicht wie erhofft weiter. Vielmehr wurden die meisten im gnadenlosen Bootcamp Drill verheizt.

Statt Feinschliff gibt es Schleiferei ohne Ende um zur Ehre der Uni in den nationalen Wettkämpfen zu bestehen. Nicht die sportliche Weiterentwicklung sondern das gnadenlose Auspressen des teuer eingekauften Investments steht für die Colleges in Amerika im Mittelpunkt.

Wer nicht sofort in das System aus Drill Kill hineinpasst, benched wie die Amerikaner sagen, landet also am Reservebankerl. So geschehen mit wahrscheinlich sterreichs größtem weiblichen Talent der letzten 10 Jahre, Stefanie Endstrasser. Die Scouts der holten Steffi nach Amerika, wo sie nach gutem Einstiegsjahr zu den in Südkalifornien wechselte. Der dortige Trainer war weniger überzeugt von der Tirolerin und ruinierte 2010 endgültig eine vielversprechende Karriere, die ohne neue Erfolgserlebnisse und Selbstvertrauen ein abruptes Ende fand.

Noch weit brutaler geht es bei den Boys zu. Matthias Schwabs Probleme aus in Nashville wuchsen sich zum Ermüdungsbruch im unteren Rücken aus, wie Vanderbilt Head Coach Scott Limbaugh gegenüber der Golfweek USA erklärte. Seine Spielpause wird sich von März 2014 nun zumindest bis zum nächsten Frühjahr hinziehen. Zur Zeit kann in Vanderbilt nur im Zeitlupentempo schwingen, wie mir Vater Andy Schwab in einem Videoclip vorführte.

Wie konnte sterreichs herausragendes Golftalent, das bei der Lyoness Open 2010 bereits als 15 jähriger auf den Spuren eines Matteo Manassero wandelte, so jung in Rückenprobleme schlittern? Eine Mischung aus nicht gerade gesundem Golfschwung und extrem großem Fleiß und Ehrgeiz ist dafür verantwortlich. Der gnadenlose USA Drill ist dann endgültig zuviel. Schwab, der mit einem Score Durchschnitt von 72,15 die Nummer 1 bei den war, fällt zumindest für ein Jahr aus im besten Fall!

Dabei gab es bereits zuvor Beispiele genug, wie junge heimische Talente ausgebrannt aus Amerika kommend ins Profilager wechseln: Philipp Fendt musste nach einer beeindruckenden Amateurkarriere, die ihn bis auf Rang 26 der Weltrangliste führte, nach nur einem Jahr auf den europäischen Satellite Tours das Handtuch werfen. Auch bei ihm spielte der Rücken im Alter von 23, 24 Jahren nicht mehr mit.

Clemens Prader, Sarah Schober, Caro Pinegger, Nadine Dreher, Lisa Unterganschnigg und, und, und. Die Liste der in Amerika nicht wirklich zu Topspielern gereiften heimischen Talente ist elendslang. Noch interessanter der Umkehrschluss: Maudi, Bernd, Wieschi, Gergely. Alle unsere wenigen Turniersieger auf den Profitours verzichteten komplett auf den Umweg USA und bauten ihre Karriere daheim auf.

Bei manchen Golfvätern und ihren hochtalentierten Kindern ist die Message nun hoffentlich angekommen. Gerold Folk etwa, ein weiteres hoffnungsvolles Golftalent aus der Steiermark, lässt nach anfänglichem Liebäugeln die Finger von Amerikas Collegegolf. Aus eben diesen guten Gründen, wie sein Vater mir unlängst bestätigte.

Dort wo sterreichs Nachwuchs halbwegs gesund aus Amerika zurückkehrte, fand der Karriere Push jedoch erst so richtig in Europa statt: Christine Wolf oder Nina Mühl machten nicht in Amerika, sondern erst nach dem Sprung ins Profilager auf der Ladies European Tour wieder zuletzt große Fortschritte.
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