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Ohne uns geht’s nicht schwule Trendsetter in der Mode

Kein Trend geht an Schwulen vorbei, heißt es immer wieder. Auf unserer Seite des Ufers wird gerne viel Geld ausgegeben und spielen (teure) Mode, Fitness, Reisen und Kosmetik eine besonders wichtige Rolle. Und so gelten Gays vor allem im Bereich Mode als Trendsetter. Warum ist das so und wie macht sich das bemerkbar? Wir haben uns umgeschaut.

Tauchen wir am Anfang ein in die Welt der Modeschöpfer und Designer. Nicht zufällig sind fast alle Granden in der Branche homosexuell, ein Blick in die Ateliers in Mailand, Paris oder New York genügt. Namen brauchen und wollen wir hier keine erwähnen, denn jeder weiß, von wem die Rede ist. Eine Aussage des italienischen Designers Roberto Cavalli veranschaulicht dies deutlich. So behauptete dieser in einem Interview: In der Modewelt bin ich der einzige heterosexuelle Mann.“ Und einer Studie zufolge sollen tatsächlich 85% der Männer in der Modebranche auch auf Männer stehen. Auch wenn nicht alle vor allem jene, die besonders in der ffentlichkeit stehen geoutet sind, ist in den meisten Fällen ihre Homosexualität bloß ein offenes Geheimnis.

Warum muss man nun sozusagen schwul sein, um überhaupt eine Chance in der Modewelt zu haben? Da geht es in erste Linie mal um Kreativität. Kreativität ist einfach eine schwule Domäne, was auch die hohe Anzahl an schwulen Designern, Architekten oder Stylisten beweist. Diese Kreativität setzt Trends. Außerdem fordert die Modewelt ein gewisses Maß an Extrovertiertheit, viel Selbstbewusstsein und Progressivität, was vielen Gays mit in die Wiege gelegt wurde. Auch wenn sie natürlich nicht auf alle zutreffen, so gelten diese Eigenschaften dennoch als Stärken vieler Gays. Keine unbedeutende Rolle spielt bestimmt auch das Anderssein“ und die Toleranz. Wer anders“ ist als die breite Masse, der ist im Regelfall offen für Neues und Unbekanntes, hat weniger Vorurteile bzw. konservative Denkmuster und akzeptiert Verschiedenheit. Und so können ganz im Zeichen der Offenheit ungezwungen neue Designs, neue Modestücke und Trends entwickelt werden und entstehen. Heterosexuellen Männern fehlt es diesbezüglich oft an Phantasie, neuen Ideen und Innovation. Ein Pluspunkt, den wir Gays auszuspielen versuchen sollten. Die Technik mag keine schwule Domäne sein, aber Kreativität und Design lassen wir uns nicht nehmen.

Auch wenn wir damit Klischees bedienen und es Ausnahmen gibt, so halten die meisten Schwulen etwas auf sich und ihr Erscheinungsbild und sind deshalb äußerst modeaffin. Queers haben unbestritten mehr Mut für Neues, sind experimentierfreudiger und zeigen gerne etwas von ihrem Körper. Wir haben keine Probleme damit,
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enge Teile zu tragen und mal Outfits auszuprobieren, die noch nicht in der Modewelt etabliert sind. Damit fällt man auf und kann so besondere Beachtung finden, was vielfach gefällt. Und so sind Gays in dieser Hinsicht in einem gewissen Maße Versuchskaninchen für die Heteros. Diese sind gewöhnlich bei Neuheiten und Trends anfangs ziemlich vorsichtig und unsicher und haben dann erst nach einiger Zeit den Mut, die vorher von den Gays zur Schau gestellten Teile zu tragen. So war es bei Halstüchern und Sommerschals, bei hautengen Jeans oder auch bei T Shirts mit V Ausschnitt.

Nicht nur die Welt der Modedesigner ist fest in schwuler Hand, sondern auch die Modehersteller und die großen Marken der Welt brauchen die schwule Kundschaft. Erstens steht es außer Zweifel, dass Gays bereit sind, mehr für Fashion auszugeben, sich immer wieder neue Teile zuzulegen und nicht selten zu Luxusteilen zu greifen. Zweitens sind und waren viele Labels auf pionierhafte Gays angewiesen, um Berühmtheit zu erlangen. Wir können von uns behaupten, viele Marken vor der breiten Masse entdeckt zu haben. Calvin Klein und Abercrombie Fitch waren bei uns längst schon in, als die Heterowelt diese Labels noch gar nicht wirklich kannte. Wobei einige Marken vor allem im Bereich Underwear, Clubwear und Sport nach wie vor fest in unserer Hand sind. Wir können gespannt sein, wie lange es noch dauern wird, bis auch Heteros ES Collection, Aussiebum oder BCN Clothing für sich entdecken werden. Am besten, wir erwähnen gar nicht erst alle unsere Favourites, ansonsten wird uns ein Privileg genommen, nämlich jenes, den Heteros und das vielleicht nicht nur in punkto Mode immer einen Schritt voraus zu sein

Das Resümee fällt nicht unbescheiden aus: Wir können stolz auf uns sein, denn bei den Modetrends sind Gays absolute Vorreiter und Trendsetter, und die Fashionindustrie ist auf uns angewiesen. Nun liegt es an uns, dies der Straight World auch bewusst zu machen, mit dieser Vorreiterrolle geschickt umzugehen und mit viel Selbstbewusstsein aufzutreten. (ms)
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